
Eine Crianza – dem Geiste nach. Montecastro folgt den Regeln des Kontrollrates nicht und verzichtet bewusst auf die Zertifizierung. Nicht weil die Qualität fehlt, sondern weil die eigenen Ansprüche höher sind als das, was das Regelwerk vorschreibt.
94 % Tinto Fino, 6 % Cabernet Sauvignon – von ertragsarmen Weinbergen mit teilweise über 100 Jahre alten Reben. Nach der Handlese folgt eine 20-tägige Kaltmazeration in Betonbehältern, anschließend 17 Monate in französischen Allier-Fässern – 60 % neu, 40 % zweijährig. Danach Flaschenreife. Großes Lagerpotenzial.
93 Punkte Josh Raynolds, 91 Punkte Wine Enthusiast, 91 Punkte Guía Penín 2020, 90 Punkte Robert Parker. Ein Wein, der keine Zertifizierung braucht, um zu beeindrucken.
| Hersteller | Bodegas y Vinedos Montecastro, Ctra. VA-130., 47318 Castrillo de Duero, Valladolid: Spanien |
| Jahrgang | 2020 |
| Rebsorte | Tempranillo •Cabernet Sauvignon |
| Region | Ribera del Duero |
| Ausbau | Crianza |
| Alkohol | 15.0 % vol. |
| Allergene | Enthält Sulfite |
Durchschnittliche Nährwerte je 100 ml
| Energie | 289 kJ / 69.0 kcal |
| Fett | 0.0 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | 0.0 g |
| davon einfach ungesättigte Fettsäuren | 0.0 g |
| davon mehrfach ungesättigte Fettsäuren | 0.0 g |
| Kohlenhydrate | 1.4 g |
| davon Zucker | 0.8 g |
| Ballaststoffe | 0.0 g |
| Eiweiß | 0.0 g |
| Salz | 0.0 g |

Montecastro
Bodegas Montecastro – Höhenlagen der Ribera del Duero
Bodegas Montecastro liegt in Castrillo de Duero in der D.O. Ribera del Duero. Das Projekt entstand im Jahr 2000 aus der gemeinsamen Idee einer Gruppe von Freunden. 2002 wurden die ersten Weinberge gepflanzt und die Bodega gebaut. Seit 2012 übernimmt das Team von Hacienda Monasterio die technische und weinbauliche Leitung.
Die rund 27 Hektar eigenen Weinberge liegen auf 860 bis 923 Metern Höhe. Die vergleichsweise kühle Lage und steinige Böden prägen den Standort. Hauptrebsorte ist Tinto Fino, die regionale Form des Tempranillo, ergänzt durch Cabernet Sauvignon und Merlot. Die Parzellen werden individuell gepflegt; Unkraut wird mechanisch statt mit Herbiziden entfernt.
Die Trauben werden von Hand gelesen und in temperaturkontrollierten Betonbehältern vergoren. Der anschließende Ausbau erfolgt überwiegend in französischen Eichenfässern. Die Rotweine verbinden intensive Frucht und würzige Noten mit Frische, einer festen Struktur und feinen Tanninen. Je nach Abfüllung eignen sie sich auch für längere Flaschenreife.